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Teilnahme an 24-Stunden-Wanderung

Teilnahme an 24-Stunden-Wanderung

24 Stunden, 70 km - ohne Schlaf

Von vorgestern Abend bis gestern Abend hatte ich wohl meine größte sportliche Anstrengung und vielleicht sogar größte mentale Herausforderung zu meistern.

Organisiert vom Naturpark Taunus stand eine 24-Stunden-Wanderung ohne Übernachtungspause über rund 70 km durch den Landkreis Limburg-Weilburg an, mit Start und Zielpunkt ausgerechnet in meinem Heimatort Villmar, an der Johann-Christian-Senkenberg-Schule.

Über Stock und Stein führte uns unser Guide Christian über Arfurt, Aumenau, vorbei an Langhecke entlang des Schinderhannes Wegs in der Nacht in die Gemeinde Weinbach. Nach einer Stärkung in der wunderbar beleuchteten und mit viel Herzblut ehrenamtlich unterhaltenen Burg Freienfels ging es in Richtung Kubach und Weilburger Tiergarten, bevor wir vor der Weilburger Schlosskirche im aufsteigenden Nebeldunst in aller Früh gemeinsam frühstückten. Insbesondere die Morgenstunden waren unglaublich kalt und der warme Tee und Kaffee waren eine Wohltat.

Während der ausgiebigen Streckenführung durch Weilburg, welche auch meinen alten Schulweg zur Jakob-Mankel-Schule beinhaltete, wurde es allmählich wärmer und wir machten uns auf den Weg nach Odersbach, wo wir am Campingplatz unser Mittagessen einnahmen und uns auf die nächste Etappe vorbereiteten.

Gut gestärkt ging es dann querfeldein in der Mittagshitze nach Falkenbach, von wo wir weiter nach Aumenau zogen.

Der letzte Streckenabschnitt verlief auf dem Lahnradweg, vorbei am Naturfreundehaus, zurück zur Villmarer Schule, wo wir nach der Verleihung der Teilnehmerurkunden bei erneut bester Verpflegung den Abend zusammen ausklingen lassen konnten, erschöpft, aber auch stolz und glücklich.

Großer Dank gebührt dem ausgezeichnet organisierten Team des Naturpark Taunus, das professionell und engagiert die Veranstaltung organisiert und an den verschiedenen Stationen begleitet hat. Vielen Dank dafür!

Was mir ein besonderes Anliegen ist: Während der Tour ist mir erneut aufgefallen, wie engagiert mich die vielen ehrenamtlichen Helfer vor Ort in meiner Kandidatur unterstützen, insbesondere das Aufhängen von Plakaten erfordert Einsatz, Planung und Teamgeist. Jedes Wahlkampfplakat, was ich entdeckt habe, hat mir neue Motivation gegeben. Danke für euren Einsatz, ihr seid die Besten!

An dieser Stelle möchte ich aber noch zwei weitere Dinge erwähnen: Zum einen diese 24-Stunden-Wanderung hat mir alles abverlangt. Es gab auf der Strecke Höhen und Tiefen. Ich bin weit über meine Grenzen hinausgegangen und zwischendurch war die Erschöpfung und meine Schmerzen so groß, dass ich am liebsten abgebrochen hätte. Und das führt mich zum zweiten Punkt. Ich habe diese Tour nicht alleine bestritten. Begleitet wurde ich von unglaublich tollen Menschen, die auf dem Weg für mich da waren. Danke, dass ihr an meiner Seite wart! Diese Strecke ohne euch? Für mich unvorstellbar! Ich bin so stolz auf unsere gemeinsame Leistung und dankbar!